Standardmäßig kommt WordPress als Einstellung für Links mit der jeweiligen ID des Artikels daher. Diese als Urls zu verwenden ist jedoch keine gute Idee. Weder für Suchmaschinen noch für den Leser ist das eine aufschlussreiche Variante. Als Link gesetzt sieht das dann auch entsprechend unschön aus.

Beispiel: http://www.radmann.net/wordpress/?p=123

Der Link findet den Artikel mit der ID 123, den WordPress intern vergibt. Die ID lässt den Besucher jedoch völlig im dunkeln und lässt keinerlei Rückschluss auf den zu erwartenden Inhalt zu. Das wirkt amateurhaft und schlimmstenfalls gradezu unseriös. Eine schlüssige und eindeutige Benennung für einen Link ist auch für Suchmaschenen von Mehrwert. Um die Links in WordPress anzupassen klickt man unter “Settings” auf Permalinks. Bevor man hier etwas ändert muss man eine .htacces Datei im WordPress Installtionsordner erstelen und deren chmods auf 777 setzen. Alles andere erledigt WordPress dann von selbst.

Was bietet sich also an?

webdesignblog.de verwendet bei der Linkstruktur den Kategorienamen und den Titel des Artikels.

Also: /%category%/%postname%/

Der Blog netzpolitik.org setzt dagegen auf das Erscheinungsjahr des Artikels und den Titel.

Also: /%year%/%postname%/

Bei netzwertig.com geht man sogar soweit das genaue Veröffentlichungsdatum und den Titel
als Permalink zu verwenden.

Also: /%year%/%monthnum%/%day%/%postname%/

Bei dem Titel des Artikels als Teil des Links sind sich wohl die meisten einig. Die Kategorie in der der Artikel veröffentlicht wurde dagegen ist längst nicht immer zu finden und über den Sinn und Unsinn das Datum einzubeziehen lässt sich lange Diskutieren. Für den Leser dürfte dieses eher belanglos sein und zu einem kurzen Link verhilft es auch nicht. Auch das Veröffentlichungsjahr ist für die meisten Besucher irrelevant. Editiert man in der Browser Adresszeile einen Teil der Url sodaß man den Seitentitel weg lässt, würden alle Artikel z.B. des Jahres 2010 angezeigt. Das ist wenig sinnvoll da es nichts über mögliche Inhalte von den gelisteten Posts aussagt. Sehr gut dagegen ist das Beispiel webdesignblog.de. Lässt man hier die Kategorie stehen werden alle darin veröffentlichten Artikel angezeigt. Eine gute Sache zum weiterstöbern.

Meine bevorzugte und empfohlene Variante ist daher in puncto Usability definitiv:
/%category%/%postname%/

Nun ist es aber möglich Artikel in mehr als einer Kategoerie abzulegen. WordPress verwendet in diesem Fall die erstere.

Am besten wählt man die Permalink Struktur gleich nach der Erstinstallation von WordPress um Probleme im Nachhinein zu vermeiden. Die aktuellen WordPressinstallationen, erkennen allerdings anhand der ID die jedem Artikel zugeordnet wird auch nach Änderung der Permalink Struktur noch auf welchen Artikel ein veralteter Link einmal gezeigt hat und leitet entpsrechend um.

Sämtliche Möglichkeiten und Erklärungen die Permalinks zu gestalten findet man in der WordPress Dokumentation.